Über Mich

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Edit Siegfried-Szabo

Seit meinem Diplom 1990 als Sopranistin und Gesangspädagogin an der Musikhochschule Basel, Schola Cantorum Basiliensis, unterrichte ich in den eigenen Studios in Basel und Wallbach interessierte Laien, angehende Sängerinnen und professionelle Sänger.

Mein Grundstudium habe ich in Szombathely, Ungarn, absolviert und kam 1985 nach Basel an das Konservatorium um mein Studium zu vertiefen und mit einem "Diplom für alte Musik" in der Schola Cantorum Basiliensis abzuschliessen, unterrichtet von Rosmarie Hoffman, Rene Jacobs und Dominique Vellard.

Ich bin Mutter von vier erwachsenen Kindern.

 

Mein Leben als Gesangslehrerin

seit 1994 mit eigenem Studio in Basel

Egal ob Sie als Gesangsstudent(in), interessierter Laie oder als professionelle(r) Sänger(in) zu mir kommen: Im Unterricht arbeite ich primär mit und an Ihrer Stimme. Als erfahrene Stimmbildnerin und Gesangspädagogin habe ich mich eingehend mit der Atemtechnik und Körperschulung beschäftigt. Übungen aus dem Bereich des Bewusstseinstrainings bilden zudem wesentliche Bausteine meines Unterrichtskonzepts. Ich bin bei meiner Arbeit stets bestrebt, meine Schülerinnen und Schüler von meinem Erfahrungsschatz sowie den neuesten Erkenntnissen profitieren zu lassen.

Nach nur einem Jahr Unterricht in Klavier und Musiktheorie an der Musikschule Vasvar, Ungarn und noch vor meinem Studium sowie meiner Erfahrung als Dozentin für internationale Sommerkurse in Szombathely, Ungarn, erteile ich seit 1994 Unterricht in Gesang in meinem Studio in Basel.

Das Unterrichten sehe ich als einen Prozess: Als Gesangspädagogin begleite ich meine Schülerinnen und Schüler auf ihrem künstlerischen Weg und helfe ihnen bei der Entwicklung ihrer stimmlichen Persönlichkeit.

Eine gesunde Stimmentwicklung ist die beste Voraussetzung für lebenslange Freude am eigenen Gesang.

„Bewusstes Singen“, so heißt mein drittes neues Videoprojekt, mit dem ich das gesangsaffine Publikum auf YouTube wöchentlich begleite.

 

Mein Leben als Globussyndrom Spezialistin

Meine eigenen Entwicklungsschritte und die Beobachtung der zu unterrichtenden Personen konfrontierten mich immer wieder mit Themen und Schwierigkeiten,die ich als spannende Herausforderung betrachtete und überwinden wollte. Da bei Sprechen und Gesang unser Körper das Instrument ist, kostbar wie eine "Stradivari-Geige", fand ich die Lösung der Probleme im eingehenden Studium der Anatomie des menschlichen Körpers, insbesondere dem Gebiet der feinsten und kleinsten Muskeln. So entwickelte ich im Verlauf der Jahrzehnte eine Art Physiotherapie für die Stimme: die Supraleitung Methode.

Besonders in den letzten Jahren melden sich immer mehr Menschen mit Stimm-, beziehungsweise Sprechproblemen wie Dauerheiserkeit, Klossgefühl und Globussyndrom, denen ich mit meiner Supraleitung Methode helfen kann.

 

Mein Leben als Buchautorin

Damit Personen, die gerne noch alles schriftlich nachlesen oder nicht die Möglichkeit haben zu mir in den Unterricht zu kommen, habe ich einen Teil meines Wissens in einem ersten Buch festgehalten: "Supraleitung, der Weg zur Mitte" - In 31 Tagen durch Stabilisierung der inneren Muskulatur zu Stärke und Selbstbewusstsein finden (Verlag BOD.de).
Dieses Buch wurde 2018 an der Universität Basel, MAS in Cranio Facial Kinetic Science (MCFKSc) auf die Liste der obligatorisch zu lesenden Büchern gesetzt.

Das zweite Buch  "Das Schauspiel des Lebens - 31 Kapitel für jeden Tag im Monat" (Verlag BOD.de) ist ebenfalls aus der Entwicklung der Supraleitung Methode entstanden:  Durch das Gefühl für die tiefliegenden Muskulatur findet man zu sich selber, seine eigene Mitte und kann folglich ein selbstbestimmteres Leben führen.
Aus diesem Buch wurden einige Texte vertont. Diese CD im Klassik-Pop-Crossover Stil unter dem gleichen Titel "Das Schauspiel des Lebens" ist im Februar 2020 erschienen. Auf dieser CD, auf der ich alle weiblichen Stimmen selber besetze, zeige ich, dass eine durch die Supraleitung Methode trainierte Stimme in allen Musikgattungen einsetzbar ist. 

Das dritte Buch "Bewusstes Singen - Praktisches Lehrbuch der Supraleitung Methode nach dem Prinzip von Ursache und Wirkung" in Zusammenarbeit mit Markus Wernly ist im Dezember 2020 im Belle Musique Verlag erschienen.

In Arbeit ist zurzeit das vierte Buch "Supraleitung Methode – 31 Mosaiksteine zur Behandlung von Globussyndrom, Enge im Hals, Stimm- und Sprechproblemen" zusammen mit Kristina Reutlinger. Hierbei handelt es sich um eine Vertiefung und Weiterführung der Ideen aus dem ersten und dritten Buch. Die Erscheinung ist geplant auf  2021/2022.

Regelmässig schreibe und veröffentliche ich Publikationen zu den Themen Stimm- und Sprechprobleme für Lehrer, Manager, Personen mit Sprechschwierigkeiten im Alter sowie über die Behandlungsmöglichkeit von Dauerheiserkeit und Globussyndrom.
Ebenfalls sind auf  YouTube diverse Videos von mir mit den oben erwähnten Inhalten zu finden.

 

Mein Leben als Sopranistin

Als Sopranistin aus Ungarn lebe und wirke ich in Basel

Ich freue mich, wenn ich mit meiner Stimme ganze Konzerthallen füllen kann. Mein spezielles Timbre kommt besonders in sakralen Räumen zur vollen Geltung. Doch ob ich nun geistliche Lieder, Barockmusik, Chansons oder Musicalausschnitte vortrage: Ich möchte die Menschen mit meiner Stimme berühren.

Meine musikalische Begabung zeigte sich schon früh: Bereits mit sieben Jahren trat ich zuerst im Chor, später als Solistin in meiner ungarischen Heimat sowie im europäischen Ausland auf und gewann bei mehreren Wettbewerben den ersten Preis. Es folgten Engagements als Solistin in Ensembles wie der Capella Conserta München und dem Barocktrio Basel-Wien.

In früheren Jahren habe ich eine rege Konzerttätigkeit gepflegt. Dieses Engagement ist wegen der Unterrichts- und Forschungstätigkeit weniger aktiv gewesen. Allerdings bestehen zurzeit neue Projekte für öffentliche Auftritte und Konzerttätigkeit.Zudem bin ich Mitorganisatorin der Konzertreihe Zeiningen, des Internationalen Online Gesangswettbewerb Basel (https://www.klassikwettbewerbbasel.info) und Dozentin der Online Gesangs-Sommerkurse.

Mein Repertoir

Neben der üblichen Gesangsliteratur singe ich in meinen Konzerten immer auch sehr gerne ungarische Volkslieder, entweder bearbeitet oder mit Improvisation. Durch meine ungarischen Wurzeln habe ich eine besondere Verbindung zu dieser Musik. Für mein Abitur (Musik-Matur) musste ich 200 Volkslieder auswendig singen können! Unsere Volkslieder wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts hauptsächlich von den Komponisten Bela Bartok und Zoltan Kodaly aus vielen weit auseinander gelegenen Dörfern zusammengetragen und gesammelt.

Die Lieder bilden einen besonderen Schatz der ungarischen Kultur. Zum einen beweist der musikalische Aufbau, dass die angebliche ungarisch-finnische „Verwandtschaft“ durch die habsburgisch-ungarische Monarchie politisch gesteuert war. So können wir davon ausgehen, dass die ungarischen Volkslieder mit den finnischen Volksliedern nichts zu tun haben. Zum anderen legen sie, wie alle Volkslieder, Zeugnis ab über die Vergangenheit und Identität des ungarischen Volkes. Und die Wurzeln der ungarischen Volkslieder liegen in Innerasien, genauer in der Mongolei sowie in einem Teil von China, in Ujgur. Dort lebten unsere Vorfahren, die Hunnen, bis vor etwa 1500 Jahren. Wenn man dieses Gebiet aufsucht, stößt man praktisch auf die gleichen Melodien. Deren besondere Merkmale sind: die Pentatonik, die fallenden Melodien und der in der Quinte wiederholte, zweite Teil in der Melodie.

In ihren Kunstliedern haben Zoltan Kodaly und Bela Bartok die originalen Volksmelodien verarbeitet und unser Liedgut so in der ganzen Welt bekanntgemacht. Mein Wunsch ist es, diese Melodien für ein breiteres Publikum zugänglich zu machen und zu zeigen.

Aktuelle arbeite ich zudem an der Vertonung meines bald erscheinenden Buches:
„Das Schauspiel des Lebens“.

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