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Wenn der Hals nicht loslässt – warum das Globussyndrom mehr Aufmerksamkeit verdient

vor 9 Stunden
1 Min. Lesezeit

Manchmal beginnt alles mit einem Gefühl, das sich kaum erklären lässt: ein Kloß im Hals, Druck, Enge oder das Gefühl, ständig schlucken zu müssen. Medizinische Untersuchungen bringen nicht immer eine eindeutige Erklärung – und trotzdem ist das Gefühl da.

Das Globussyndrom beschäftigt mich seit Jahrzehnten. Als Sängerin sowie Musik- und Gesangspädagogin habe ich mich intensiv mit Stimme, Atmung, Haltung und körperlichen Spannungszuständen auseinandergesetzt. Dabei wurde für mich immer deutlicher, wie vielfältig die Zusammenhänge sein können.

Aus dieser langjährigen Beschäftigung ist gemeinsam mit Kristina Reutlinger-Nadudvari unser Buch „Globussyndrom“ entstanden.

Verstehen statt nur aushalten

Mit unserem Buch möchten wir Menschen Mut machen, genauer hinzuschauen. Welche Rolle spielen Haltung, Atmung, Kiefer, Zunge oder muskuläre Spannungen? Was verändert sich unter Stress? Und was kann man selbst ausprobieren, um mehr Entspannung und Wohlbefinden zu erreichen?

Dabei ist uns wichtig: Das Globusgefühl kann unterschiedliche Ursachen haben und sollte bei anhaltenden oder neuen Beschwerden medizinisch abgeklärt werden. Unser Buch möchte eine ärztliche Abklärung nicht ersetzen, sondern zusätzliche Zusammenhänge verständlich machen und praktische Impulse geben.

Wissen weitergeben

Für mich ist dieses Buch deshalb mehr als eine Veröffentlichung. Es verbindet viele Jahre meiner Arbeit und Forschung mit Erfahrungen aus den Bereichen Stimme, Körperwahrnehmung und der Supraleitungmethode.

Auch hier im Blog möchte ich künftig wieder häufiger über diese Themen schreiben: über Stimme und Körper, das Globus-Syndrom, bewusstes Singen, Entspannung und darüber, wie wir lernen können, unseren eigenen Körper besser wahrzunehmen.

Edit Siegfried-Szabo


 
 
 

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